11 Italiener aus Piemonte in Leipzig (2011)

immagine 015

Anfang Juni sind 11 PraktikantInnen aus der Region Piemonte in Leipzig angereist, um ihre Praktika im Rahmen des Leonardo da Vinci europäischen Mobilitätsprojektes zu absolvieren. Sie haben nicht nur ihre beruflichen und sprachlichen Kompetenzen entwickelt, sondern auch eine neue Kultur kennengelernt und Deutschland entdeckt.

Sie haben neue Freundschaften geschlossen und einige von ihnen haben die Stadt so in ihr Herz geschlossen, dass sie hier geblieben sind, um weiter ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, zu arbeiten und vielleicht auch noch länger hier zu leben.

Im Folgenden könnt ihr mehr über die 11 jungen Personen lesen.

Hallo an alle,
mein Name ist Eros, ich bin 29 Jahre alt und ich komme aus Italien (Robilante). Seit zwei Jahren promoviere ich an der Freien Universität Berlin im Fach Kulturelle Antropologie. Ab Anfang Juni bin ich mit einem Leonardo da Vinci Projekt in Leipzig, um mein Praktikum im Bärenherz Kinderhospiz zu absolvieren.

Ich heiße Sara und komme aus Italien. Mein Land ist Marche (Marken) und befindet sich in der Nähe der Adria. Ich wohne in einem kleinen Ort in den Bergen. Ich habe eine Ausbildung als Fremdsprachen-Korrespondent und Betrieb in der Schule. Ich habe fünf Jahre Deutsch und Englisch studiert, 2001 habe ich mein Diplom bekommen. Dank einem europäischen Projekt bin ich jetzt in Leipzig, um ein Praktikum zu machen. Seit gestern arbeite ich in einem Kindergarten in der Mottelerstraße. Es gibt zweiundfünfzig Kinder und ich arbeite mit den älteren von 3 bis 6 Jahren. Ich habe so viel Spaß mit ihnen, wir spielen, wir machen viele Aktivitäten, z.B zeichnen, malen und singen und es ist schön, daß ich ihnen helfen kann, sich anzuziehen und zu essen! Sie sind alle sehr lieb mit mir! Ich bin glücklich weil ich finde, daß ich viel von ihnen lernen kann! Das ist auch eine sehr wichtige Erfahrung, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Leute kennen zu lernen. Ich möchte sehr gern am Projektende in Deutschland bleiben.

Hallo, ich bin Enrico und komme aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Turin, im Nord-Westen Italiens. Seit letztem Montag (6. Juni) bin ich für den ganzen Sommer in Leipzig, um an einem Leonardo Eu Projekt bei FAIRbund teilzunehmen. Die Arbeit und die Stadt gefallen mir sehr. Ich habe schon viele Leute kennen gelernt, die ein Praktikum hier absolvieren oder Freiwilligendienst machen. Die Atmosphäre ist sehr schön, und hoffentlich habe ich viel Spaß hier in Leipzig!

Hi! Ich bin Carmela und komme aus Italien. Ich habe “Fremdsprachen für die internationale Kommunikation” an der Turiner Universität studiert und kurz vor dem Studiumende befand ich mich in der sogenannten “Bewerbungsphase”. Ich habe mich für die Auslandserfahrung entschieden, weil ich die deutsche Sprache verbessern will und auch weil ich mich persönlich und beruflich weiterentwickeln möchte. Meiner Meinung nach ist eine internationale Einstellung wichtig für den zukünftigen Berufsweg. In Leipzig arbeite ich für eine Immobilienfirma, die auf Ostdeutschland spezialisiert ist, das heißt sie bauen, modernisieren und vermieten ihnre Bestandsobjekte in den ostdeutschen Regionen. Bei der Arbeit ist die Stimmung ganz freundlich und entspannend, obwohl ich die einzige Praktikantin bin und auch die Jüngste. Wichtig ist, dass ich mich positiv beeinflusst fühle und die Möglichkeit habe, Deutsch zu üben.

Ich heiße Olga und ich werde dieses Jahr 24. Ich komme aus Turin, ich habe dort Anglistik und Germanistik studiert. Vor dem Bachelorabschluss habe ich ein Jahr Erasmus in Dresden gemacht. Es war meine erste Erfahrung im Ausland und die deutsche Kultur hat mir sehr gut gefallen. Deswegen habe ich mich entschieden, wieder in Deutschland ein Praktikum zu absolvieren.

Ich heiße Elisa, ich komme aus Italien, aus einem Dorf südlich von Turin. Ich mache gerade ein Praktikum im Schulmuseum Leipzig und es gefällt mir sehr. Ich habe in Italien Übersetzung studiert und kann jetzt im Museum meine Deutschkenntnisse verbessern, indem ich Kurzfilme ins Italienische übersetze und mich um einige bürokratische Angelegenheiten kümmere.

Ich heiße Francesca, bin 22 Jahre alt und komme aus Italien. Ich komme aus Latina, einer kleinen Stadt in der Nähe von Rom. Letzten Dezember habe ich den Bachelorabschluss in Fremdsprachen (Anglistik im Hauptfach und Germanistik im Nebenfach) erworben. Dank des Leonardo Projekts bin ich in Leipzig, um ein dreimonatiges Praktikum zu machen. Ich habe die Gelegenheit, eine charakterbildende Erfahrung zu machen und viele Leute kennen zu lernen. Ich arbeite in der “Monaliesa” Frauenbibliothek und meine Aufgabe besteht aus drei Forschungen zu den Themen Feminismus und Frauenrechte. Mein Eindruck von Leipzig und vom Praktikum ist sehr positiv. Die Stadt ist sehr schön, nicht zu groß aber auch nicht zu klein, ruhig und billig. Wenn es möglich ist, möchte ich noch ein bisschen hier bleiben.

Ich heiße Luisa und komme aus Italien. Ich habe moderne Literatur und Kommunikation studiert und jetzt lebe ich in Leipzig. Eine sehr schöne Stadt! Ich bin hier für europäische Projekte und ich habe viel Spaß.

Hallo, ich heiße Giulia und ich komme aus Turin. Ich habe Wirtschaft an der Universität studiert und jetzt bin ich in Leipzig, um an dem „Leonardo da Vinci” Project teilzunehmen. Ich mache gerade ein Praktikum an der Thomaskirche – Bach 2000 und es ist sehr interessant. Ich hoffe, dass diese Erfahrung mich bereichert und meine Deutsche-Kenntnisse sich verbessern werden.

Hallo! Ich heiße Riccardo und bin 26 Jahre alt. Ich komme aus Modena, Italien, wo ich Betriebswirtschaft studiert habe. Danach habe ich anderthalb Jahre lang in Barcelona gewohnt, wo ich ein Masterstudiengang in Werbung besucht habe, während ich für einen wichtigen spanischen Betrieb arbeitete. Jetzt bin ich in Leipzig und arbeite in einem Finanzmaklerbüro. Ich hoffe, dass dieses Programm mir die Möglichkeit geben wird, meine berufliche Karriere in Deutschland zu entwickeln.

Ich heiße Marco und komme aus Italien. Ich habe an dem „Leonardo da Vinci” Projekt teilgenommen. Während der letzten 3 Monate hatte ich die wunderbare Gelegenheit ein Praktikum bei Radio Blau, einem freien und nichtkommerziellen Radio in Leipzig, zu machen. Am Anfang war es nicht richtig einfach, wegen der Sprache und wegen der sehr selbstständigen Arbeitsweise beim Radio. Kurz danach fing ich aber an, mich mit der „Radiostimmung” wohl zu fühlen und seitdem habe ich Beiträge, Interviews und sogar eine ganze Stunde lang Sendung gemacht. Durch das Radiomachen habe ich auch die Stadt Leipzig, ihre Veranstaltungen, Bewohner und Lebensweise kennengelernt. Am Ende kann ich sagen, dass ich mich in Leipzig wie zu Hause gefühlt habe. Außerdem brachte mich diese Erfahrung zum Überlegen über die vielfältigen Möglichkeiten, immer in Bewegung zu sein. Schade nur, dass diese 3 Monate so schnell vergangen sind.