Bildungsreise Armenien 2015

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Am 7.11.2015 ging es für mich im Rahmen der EU-Projekte des Fairbund e.V. für 8 Tage in das Armenische Dorf Torosgyugh, welches sich ca. 20 km entfernt der zweitgrößten Stadt Armeniens, Gjumri, befindet.

Insgesamt 26 Jugendarbeiter/innen aus sieben verschiedenen Ländern fanden sich hier zusammen um über das Thema Ehrenamt/ Freiwilligenarbeit und den Nutzen von freiwilliger Arbeit für die Entwicklung von Jugendlichen zu sprechen und Praxisbeispiele zu erleben. Teilnehmer/innen aus Spanien, Georgien, Italien, Weißrussland, Deutschland, Armenien und der Ukraine kamen in den Austausch über eigene Erfahrungen zum Thema und erlernten neue Methoden zur Arbeit mit Ehrenamtlichen in ihren eigenen Organisationen.

Sonntag der 8.11 war Anreisetag, einige reisten über Armeniens Hauptstadt Erewan an, andere fanden ihren Weg von Georgiens Hauptstadt Tiflis aus in unser kleines Trainingscamp. Die kommenden Tage waren mit einem abwechslungsreichen Programm gut strukturiert. Vielen theoretischen als auch praktischen Einheiten in unserem Seminarraum auf dem Gelände, folgten Studienbesuche in einheimische Organisationen.

Bei einem Ausflug in Armeniens größte Stadt bekamen wir einen Einblick in die Arbeit der Organisation KASA (Komitas Action Suisse- Armenie) Fondation Humanitaire Suisse, welche insbesondere vorstellte, wie sie die Arbeit mit ihren Freiwilligenarbeitern gestaltet.

Zusätzlich lernten wir die Partnerorganisation des Fairbund e.V. kennen, mit deren Kooperation der Trainingskurs auf die Beine gestellt wurde. Die Nichtregierungsorganisation YIC (Youth Initiative Centre) hat ihren Sitz in Gjumri und setzt sich zum Ziel, die Entwicklung des bürgerlichen Aktivismus der Jugend zu unterstützen indem sie Jugendinitiativen sowie aktive politische Beteiligung fördert.
Pausenzeiten und ein paar Freizeiten ließen sich mühelos damit füllen, Armeniens Landschaft zu entdecken, die Berge um Torosgyugh zu besteigen, über die Bazare der Städte zu schlendern und nicht zu vergessen, die köstliche armenische Küche zu genießen.

In der Nacht vom 14.11 auf den 15.11.2015 musste ich nun meine Rückreise antreten. Nach einer wunderschönen und erlebnisreichen Zeit, in der ich viele spannende Menschen unterschiedlicher Nationalitäten kennenlernen durfte, war es an der Zeit Lebewohl zu sagen.

Armenien, du warst gut zu mir.