Karin – Italien 2010

karin

Ich würde diese Art von Erfahrung jedem weiterempfehlen.

Während meiner Zeit in Padova war ich mit zwei Mädchen aus Frankreich in einem eigenen Apartment untergebracht.

Die Wohnung war sehr sauber und komplett eingerichtet, alles notwendige wie Bettzeug, Bügeleisen usw. war schon vorhanden.

Zudem hatten wir auch einen sehr netten Eigentümer, den wir jederzeit bei Problemen kontaktieren konnten.

Die erste Woche fing an miteinem Sprachkurs bei Marco unserem Italienisch-Professor. Wir hatten jeden Tag 6 Stunden Unterricht in der ersten Woche. Im Lauf dieser Woche hatte ich auch mein Vorstellungsgespräch mit Anna Bavaresco, der Leiterin des zuständigen Kindergartens, in dem ich arbeiten sollte. Dort konnte ich Fragen bezüglich meines neuen Arbeitsplatzes loswerden.

Zum Treffen wurde ich von Andrea begleitet, weil meine Italienischkenntnisse bis dato noch nicht ausreichend waren, um eine Unterhaltung zu führen. Nach dem Gespräch hat mich Andrea noch bis zum Arbeitsplatz begleitet, um mir zu zeigen, an welcher Haltestelle ich aussteigen muss und mit welchem Bus ich dort hin komme.

Die Wochenenden konnten wir individuell gestalten. Diese haben wir dann für sight-seeing-tours genutzt und um das Nachtleben von Padova zu entdecken.

In der zweiten Woche hatte ich mit meiner Mentorin Laura Milani und Anna Bavaresco ein Treffen zur Klärung des Tagesablaufs im Kindergarten und der organisatorischen Fragen. Ich durfte von Anfang an eigene Ideen ins Team einbringen und diese auch umsetzen, wenn es möglich war. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben und habe die Zeit sehr genossen. Jeden Montag hatte ich nach der Arbeit 3 Stunden Sprachkurs. Dies war gut vom Arbeitsplatz mit dem Bus zu erreichen. Dies war der Tagesablauf für die zwei darauf folgenden Monate.

Es war eine tolle Zeit und auf jeden Fall auch eine große Herausforderung, sich in einem neuen Land allein durchzukämpfen. Aber auch wenn ich meine Familie und Freunde zurückgelassen habe, hatte ich nie das Gefühl alleine zu sein. Ich wusste, dass ich bei Problemen vor Ort jederzeit mit dem Team von der Empfangsorganisation “Eurotraining” in Verbindung treten konnte. Und die Menschen in Italien sind so aufgeschlossen und hilfsbereit, dass es nicht lange gedauert hat, neue Freundschaften zu schließen.

Ich würde diese Art von Erfahrung jedem weiterempfehlen.